Thema:
Polizei und Medien
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Polizei und Medien – eine gemeinsame Veranstaltung des Polizeipräsidium (PP) Mittelhessens 
und der VFH (Verwaltungsfachhochschule) Wiesbaden – Studienort Gießen



Podium zur Veranstaltung

Die Zusammenarbeit von Polizei und Medien war das Thema einer gemeinsamen Veranstaltung des Polizeipräsidiums Mittelhessen mit der VFH Wiesbaden, Studienort Gießen am 28. September 2006.

Hierzu fanden sich ca. 70 Teilnehmer, ganz überwiegend Studierende der VFH (Foto links), im Saal Florenz des PP Mittelhessen ein Hierzu fanden sich ca. 70 Teilnehmer, ganz überwiegend Studierende der VFH (Foto links), im Saal Florenz des PP Mittelhessen ein und konnten dort die Sichtweisen der Podiumsteilnehmer erfahren und hinterfragen.

Jochen LAMBERTS, Giessener Anzeiger Als kompetenter und langjähriger Polizeireporter veranschaulichte Herr Jochen LAMBERTS, Giessener Anzeiger (Foto rechts), die Rahmenbedingungen einer sich ständig wandelnden Medienlandschaft mit ihren Auswirkungen, die durch Schnelllebigkeit, Konkurrenzdruck, Markterfordernisse und zum Teil widerstreitende Interessenlagen gekennzeichnet sind.
Anhand praktischer Beispiele aus seiner eigenen Journalistentätigkeit konnte er die Bedeutung der Ethik und der daraus abgeleiteten publizistischen Grundsätze illustrieren.


Erster Polizeihauptkommissar Hans-Werner TUCHBREITER, Leiter der Pressestelle beim PP MittelhessenErster Polizeihauptkommissar Hans-Werner TUCHBREITER, Leiter der Pressestelle beim PP Mittelhessen, gab einen Überblick über die Aufgaben und Ziele einer aktiven Pressearbeit, die naturgemäß eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Medien voraussetzt. 
Herr TUCHBREITER gab beispielhaft Einblicke in das breite Spektrum von Berichten und Anlässen, die geeignet sind, polizeiliche Anliegen über die Medien zu transportieren. Dass Image und Fremdeinschätzung der Polizei durch die Medien beeinflusst werden und sich auf die Unterstützungsbereitschaft der Bürger auswirkt, wurde ebenfalls herausgearbeitet.

Kriminaloberrat (KOR) Michael PFENDESACK

Kriminaloberrat (KOR) Michael PFENDESACK (Foto rechts) stellte die Bedeutung der Pressearbeit anhand eines spektakulären Ermittlungsverfahrens dar, das im Rahmen einer Sonderkommission bearbeitet wurde – er konnte vor allen den jungen Polizeianwärtern eine Vorstellung davon vermitteln, wie intensiv, nachdrücklich und taktisch bedeutsam eine ordentliche Kooperation mit den Medien ist.

Kriminaldirektor (KD) Bernd PAUL, VFH GießenKriminaldirektor (KD) Bernd PAUL, VFH Gießen, hatte in seiner Einführung zum Thema – Polizei und Medien – Spannungsfelder und konfliktfreie Zusammenarbeit? – die Rolle der Medien und der Pressefreiheit als Garanten eines demokratischen Rechtsstaates dargestellt. 
Seine Moderation führte schließlich zu einem Ergebnis, das keinen Polizeipraktiker überraschen konnte: 

Es besteht ein großes, elementares, gegenseitiges Abhängigkeitsverhältnis von Medien und Polizei, in dem es wichtig ist, vertrauensvoll zusammen zu arbeiten. 

Kurz und bündig war auch die unwidersprochene Bewertung, die Herr LAMBERTS abgab: In der Polizei gibt es wenige, die Pressearbeit machen – Öffentlichkeitsarbeit machen aber alle Polizeibeamte, denn jeder Beamter tritt in der Öffentlichkeit auf und trägt zum Ansehen der Polizei bei.

Kriminaldirektor Bernd Paul, Verwaltungsfachhochschule Wiesbaden, FB Polizei, Abteilung Gießen

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© E. Dersch, VFH Gießen